Dr.Martin-Luther-King Grundschule
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Bataka-Kämpfe

Angelina und Pauline beim Kämpfen mit den Bataka-Schlägern

Begriffsklärung:

Encounter: Gruppentraining zur Steigerung der Empfindungsfähigkeit

Bat: Schläger, ursprünglich von Bataille (frz. „Schlacht, Kampf“)

Bataka: Der Begriff Batakas für die Schaumstoffschläger hatte sich eher zufällig entwickelt, weil einmal ein Holländer, der auch Hindi sprach, an einem Deeskalationstraining teilgenommen hatte und die Encounter-Bats liebevoll Batakas nannte und alle das lustig fanden. Seitdem werden die Encounter-Bats  oft auch gerne Batakas genannt.


 

Zielsetzung:

In erster Linie wurden Encounter-Bats für den fairen Kampf zwischen Menschen entwickelt. Ursprünglich in der Paar-, Familien- und Körperarbeit von Therapeuten entwickelt, erweisen sie sich zunehmend in der konstruktiven Thematisierung von Aggression, Aggressivität und Gewalt als hilfreich.

Für Kinder, Eltern, Pädagog/innen und Therapeut/innen ist der Umgang mit einer fairen Auseinandersetzung eine elementare Erfahrung.

Selbstwahrnehmung, Körpersprache und die Nähe zum anderen sind durch Encounter-Übungen sofort spür- und erlebbar. Gleichzeitig gilt es Risiken abzuwägen, Regeln zu kennen und diese innerhalb der Gruppe zu entwickeln und zu realisieren.

Pädagogisches Ziel dabei ist es, Konflikte als Herausforderung anzunehmen, fair auszutragen und Gewalt in persönlichen, sozialen, lokalen wie globalen Bezügen immer wieder neu zu thematisieren und kontinuierlich der Reflexion und Auseinandersetzung Raum zu geben. Aggressionen, die sich im (Schul-)Alltag aufbauen können kanalisiert und gezielt abgebaut werden. Entspanntes Denken und Handeln ist wieder möglich.

 

Spielregeln:

-  Während des Kampfes sollten die Kämpfenden keine scharfkantigen Gegenstände oder Schmuck tragen (Ringe, Broschen, Uhren, Ohrringe usw.).

-  Zum Schutz z.B. der Finger und Hände könnten die kämpfenden Personen mit der freien Hand je ein Tuch fest halten oder z. B. die freie Hand in die Hosentasche stecken.

-  Achten Sie darauf, dass ausreichend Platz für den Kampf vorhanden ist und verletzende Gegenstände vorher entfernt werden (z.B. herumstehende Stühle, Blumenständer usw.).

-  Besonders für Kinder und Erwachsene ist es wichtig, dass Kämpfe nur mit Zustimmung des Gegners erlaubt sind. Schlagen mit den weichen Encounter – Bats ist o.k. -  aber nicht mit härteren Gegenständen.

-  Schläge z.B. auf den Kopf oder in die Genitalien sind nicht erlaubt.

-  Kämpfe werden fair, wenn die stärkere Person ein Handikap erhält, so könnten z.B. Rechtshänder nur die linke Hand benutzen. Die schwächere Person kann beidhändig schlagen. Weiterhin könnte eine Person auf einem Bein stehen usw.     

-  Für die Fixierung der Kampfentfernung können beide Personen jeweils ein Ende eines Handtuches o.ä. halten.

-  In besonderen Situationen kann es notwendig sein, den Kampf auch nach anderen Regeln zu führen. Immer muss allerdings ein verbindliches Stopp - Signal vereinbart werden, sodass der Kampf jederzeit abgebrochen werden kann.

- Die Kämpfe finden IMMER unter Aufsicht statt. Die Kinder kämpfen niemals alleine!

 

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